Der Grenzgänger

Von der Todeszone zum Lebensraum – - – - – - – - Eine innerdeutsche Spurensuche – - – - – - – - – - -

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35 Von Lenzen nach Rüterberg, Teil 7, touristische Hinweise

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Im Südwesten des Landes Mecklenburg liegt unmittelbar an der Elbe, die Festungsstadt Dömitz. Die Stadt wurde durch die Schifffahrt und die Festungsgeschichte geprägt.
Das Bild des historischen Stadtkerns von Dömitz ist bemerkenswert interessant. Die Kirche im Zentrum und noch viele Fachwerkgebäude aus dem 19. Jh. und auch vereinzelnd aus dem 18.Jh. lassen das Stadtbild beschaulich und einladend erscheinen. Das Rathaus als Fachwerkbau des 19.Jh. und die umgebenden historische Wohngebäude bilden einen mit Kastanien bestanden beindruckenden Martplatz mit schattigen Sitzplätzen unter den Bäumen.

Das älteste und prägendste Bauwerk der Stadt ist die noch heute sehr gut erhaltene pentagonale Festungsanlage. Es ist der einzige vollständig erhaltene Festungsbau der Renaissance in Norddeutschland. Die Festung wurde in den Jahren 1559 – 1565 errichtet und war lange Zeit ein starker militärischer Punkt zur Sicherung der mecklenburgischen Landesgrenze und zum Schutz des Elbüberganges. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Die Festungsanlage Dömitz, gelegen am mecklenburgischen Elbeufer ist eine der wenigen sehr gut erhaltenen Flachlandfestungen des 16. Jahrhunderts in Norddeutschland. In der Form eines Fünfecks angelegt und mit Bastionen und Kasemattengewölben versehen zeigt sie die eindrucksvolle Wehrarchitektur der Renaissance.
Durch die Besonderheit des Bauwerkes und auf Grund des außerordentlich guten Erhaltungszustandes wurde sie 1975 unter Denkmalschutz gestellt.
Seit 1953 beherbergen die Mauern der Festung ein Museum zur Region und Stadt Dömitz. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

R Ü T E R B E R G Dorfrepublik

Die Elbe bildete mit 98 Stromkilometern die Grenze zwischen BRD und DDR von Schnackenburg bis Lauenburg. 1967 wurde das Elbedorf Rüterberg-Broda mit einem zusätzlichen, zweiten Grenzzaun versehen.
Der Zugang zum Dorf war fortan nur durch ein von Grenzposten bewachtes Tor möglich. Ab 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr war dieser Zugang verschlossen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Dorfrepublik Rüterberg

Die Gemeinde Rüterberg liegt am Elbufer auf einer Art vorgelagerten Landzunge. Zu DDR-Zeiten war dies mitten im Grenzgebiet. Die Bewohner mussten beim Betreten und Verlassen des Ortes jedes Mal ihre Papiere vorzeigen. Besuch zu empfangen war kaum möglich. Als Erinnerung an diese Zeit gab sich der Ort nach dem Fall der Mauer den Namen “Dorfrepublik Rüterberg”. Im Jahr 2004 wurde Rüterberg in die Stadt Dömitz eingemeindet. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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