Der Grenzgänger

Von der Todeszone zum Lebensraum – - – - – - – - Eine innerdeutsche Spurensuche – - – - – - – - – - -

166.Schlagsdorf.13

37 Von Lauenburg nach Lübeck, Teil 11, touristische Hinweise

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Lübeck, Ratzeburg, Mölln

Nur 10 bis 20 Kilometer sind es von der Stecknitz-Region bis nach Lübeck, Ratzeburg und Mölln. Selbst die Ostseestrände sind mit dem Auto in einer guten halben Stunde erreicht.

Ein Besuch der Hansestadt Lübeck wird zum Erlebnis. Die gesamte Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Besucher fühlen sich in den schmalen Gassen und vor eindrucksvollen Gebäuden oft wie ins Mittelalter zurückversetzt. Stolz und Macht der Hanse vermitteln das Holstentor, die Salzspeicher, die fünf großen Altstadtkirchen und das prächtige Rathaus. Alte Segelschiffe im Museumshafen und die Ausflugsschiffe an der Untertrave sorgen für maritime Atmosphäre und geben einen Vorgeschmack auf die Bade- und Fischerorte an der Ostsee, die sozusagen direkt vor der Haustür Lübecks liegen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Gemeinde Witzeeze

Im Jahr 2012 hat unsere Gemeinde den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. Diese Auszeichnung ist für uns der Anlaß zu einer Bestandsaufnahme und der Ausarbeitung unserer Ziele um diesem Titel gerecht zu werden. Unter dem Motto „bewahren und entwickeln“ werden wir die kulturhistorischen Wurzeln der Gemeinde, sowie das charakteristische Erbe der einzigartigen Naturlandschaft bewahren. Den gesicherten Fortbestand der Gemeinde und unsere Teilnahme an der regionalen Entwicklung werden wir gewährleisten. Wir werden unsere Eigenständigkeit bewahren und, wo es sinnvoll ist, Zusammenarbeit entwickeln. Dazu bilden solide Finanzen die notwendige Grundlage. Alternativ zu Steuern und Gebühren werden neue bürgerfreundliche Einnahmemöglichkeiten zu entwickeln sein. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Zarrentin, das Tor zum Biosphärenreservat Schaalsee

Die mecklenburgische Stadt Zarrentin liegt am Ufer des Schaalsees, ca. 50 km von Schwerin entfernt.
Das Biosphärenreservat Schaalsee, anerkannt von der UNESCO, bietet dem Naturliebhaber ein unverfälschtes Naturerlebnis mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen, die am besten auf Wanderungen und Radtouren entdeckt werden können. Ein ausgewiesenes Rad- und Wanderwegenetz von mehr als 180 km Länge bietet viele Möglichkeiten.

Das Biosphärenreservat Schaalsee liegt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Eine Rundwanderung über die Halbinsel Strangen und am Kirchensee zeigt eindrucksvoll, wie ehemals besiedelte Gebiete und Grenzanlagen von der Natur zurückerobert werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Zarrentin und seine Umgebung hat viele Vorzüge, die das Leben dort lebenswert machen:

  • liegt an der Perle Norddeutschlands, dem Schaalsee, Norddeutschlands tiefster See, drittgrößter in Mecklenburg-Vorpommern
  • UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, Europäisches Vogelschutzgebiet
  • Partner der Metropolregion Hamburg
  • Autobahnanschluss A24, Hamburg 45 min, Schwerin 50 min
  • positive Bevölkerungsentwicklung in Zarrentin
  • KiTas (Neubau 2014 mit Platz für 120 Kinder, 70 davon in Krippe und Kindergarten, 50 im Hort), Haupt- und Realschule
  • mehr als 20 Vereine alleine in Zarrentin
  • Vielzahl kultureller und naturkundlicher Veranstaltungen (Kabarett, Lesungen, klassische Konzerte , Klostermärkte, Kinderfest , Puppentheater für Kinder, Biosphäre-Schaalsee-Märkte, naturkundliche Führungen )
  • historisch interessant: ehemaliges innerdeutsches Grenzgebiet und Zisterzienser Nonnenkloster
  • eines der größten Gewerbegebiete Mecklenburg-Vorpommerns
  • Einkaufsmöglichkeiten bis 22 Uhr (u. a. drei Supermärkte)
  • Allgemein- und Zahnärzte, Apotheke

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Das Biosphärenreservat Schaalsee wurde im Jahr 2000 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt.

Das 309 km² große Schutzgebiet liegt zwischen den Ballungszentren Hamburg, Lübeck und Schwerin. Der 24 km² große Schaalsee bildet das Kernstück des Großschutzgebietes. Die stark strukturierte Uferkante und die großen Höhenunterschiede im Bodenprofil machen ihn ökologisch so wertvoll. Es ist aber nicht nur der Schaalsee selbst, sondern auch die biotop- und artenreiche Landschaft um den Schaalsee, die das Gebiet so einmalig macht.

Das Biosphärenreservat Schaalsee repräsentiert als Landschaftstyp den zentralen Bereich des „Baltischen Buchenwaldes“. Naturnahe Buchen- und Bruchwälder, Moore, zahlreiche Seen und Kleingewässer aber auch kulturabhängige Ökosysteme wie Weideland, Feuchtwiesen und Äcker prägen die abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Gemeinde Lassahn ist am Ostufer des Schaalsees gelegen und umfasst neben dem Dorf Lassahn die Ortsteile Techin, Stintenburg, Stintenburger Hütte, Bernstorff und Hakendorf. Die Gemeinde wird erstmals 1230 im Ratzeburger Zentralregister erwähnt und war seither fortlaufend bewohnt. Der Gasthof in Lassahn wurde erstmals 1735 erwähnt und war lange Zeit gleichzeitig Dorfschmiede, Poststation und Laden.   Seine Lage in unmittelbarer Nachbarschaft… Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

 

Bernstorf – Kultplatz, Wirtschafts- und Handelszentrum der europäischen Bronzezeit in Bayern

 

„Es geht eine Sage, dass zwischen Tünzhausen, Bernstorf und Kranzberg eine versunkene Stadt liegt.“ Josef Grassinger 1864

 

Zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre in Europa gehören die Funde von der bronzezeitlichen Befestigung Bernstorf in der Gemeinde Kranzberg. Sie geben einen Einblick in Kulturbeziehungen zu der mediterranen Welt einerseits und dem Ostseeraum andererseits, wie sie in dieser Deutlichkeit bislang noch nicht nachgewiesen werden konnten. Kranzberg hat damit eine Ortsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

„Selten findet man ein Dorf,das so idyllisch schön liegt wie Lankow. Es liegt ganz eingeschmiegt in einem Winkel des Lankower Sees, der zum größten Teil vom hohen Buchenwald umrahmt ist“ ;beschreibt es Ollmann 1920 in der Schrift „ Bilder aus dem Volksleben des Ratzeburger Landes“. Die von den Slaven gegründete Siedlung hat ihren Namen nach der Lage am See erhalten. Das slawische Wort bedeutet soviel wie „am Sumpf gelegen“ .

Eine Burg wurde von der Familie Ritzerow errichtet. Die Ritzerows verkaufen 1312 Klein und Groß Lankow an das Ratzeburger Domkapitel. Im Dreißigjährigen Krieg wird Klein Lankow zerstört. Lankow, das einstige Groß Lankow, existierte als kleines Dorf Jahrhunderte lang, bis es mitten im Frieden vernichtet wurde.

1925 wird im Mecklenburg- Strelitzschen Staatskalender aufgezählt:

„72 Einwohner,3 Hüfner , 5 Büdner,1 Schule, 1 Standesamt, 1 Feuerspritze“

Durch Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl auf über 100 an .

Mit dem Befehl 38/52 zu den Maßnahmen an der D-Linie hatten die DDR Behörden eine gesetzliche Handhabe, um willkürlich Einwohner von grenznahen Siedlungen mit oft fadenscheinigen Begründungen auszuweisen.  Einige Lankower waren „in den Westen gegangen“.

1961 wurden die Ausweisungen im Herbst überall verstärkt.

Am 3.Oktober dieses Jahres wurden durch Mitglieder von Kampfgruppen aus Betrieben des Kreises Lübz in den frühen Morgenstunden die Sachen von Lankower Familien auf mehrere LKW´s geladen und ins „Landesinnere“ gebracht.

1969 bis 1972 wurden die Häuser, die vom Westen aus sichtbar waren, renoviert . 1972 war das Dorf „frei gezogen“. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

 

Die Inselstadt Ratzeburg erleben
Viel Wasser, wertvolle Kulturstätten und zahlreiche Veranstaltungen machen unsere Inselstadt für jeden von Jung bis Alt attraktiv. Die herrlichen Seenlandschaften laden alle Badegäste und Wassersportler geradezu ein. Museen und Kunstausstellungen von Weltruf sind ebenfalls zu Fuß erreichbar. Auf den Unterseiten können Sie sich einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Inselstadt Ratzeburg machen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

“Nirgendwo sonst in der Welt gibt es eine Grenze, die so verschiedene Welten voneinander trennt, nirgendwo sonst spielt es eine so entscheidende Rolle, ob man 100 Meter weiter rechts oder links einer Trennungslinie geboren wird.”
Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002)

Im Grenzhus werden die Geschichte der innerdeutschen Grenze zwischen Ostsee und Elbe und ihre Folgen für die Landschaft und die Bewohner des Grenzraumes erzählt. Es ist ein Ort der Erinnerung, der Begegnung und des Lernens mitten im historischen Grenzraum. Heute gehört Schlagsdorf zum Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern und ist der Stadt Ratzeburg in Schleswig-Holstein benachbart.

Mit dem 1. Januar 2013 hat der Verein Politische Memoriale e. V. die Trägerschaft für den Betrieb vom Grenzhus übernommen. Gemeinsam mit einem Netz von Kooperationspartnern strebt der Verein den Umbau des Hauses und die Entwicklung einer neuen Ausstellung an. Das Grenzhus wird zukünftig die Aufgaben des nördlichen Informationszentrums im Biosphärenband Elbe-Schaalsee übernehmen und sein Profil als Lernort zur deutschen Teilung stärken. Dafür arbeiten wir eng mit dem Bildungsministerium M-V, der Landeszentrale für politische Bildung M-V, der Landesbeauftragten M-V für die Stasiunterlagen, dem Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee, dem Förderverein Biosphäre Schaalsee, dem Landkreis Nordwestmecklenburg und anderen Partnern zusammen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

 

Willkommen in Schlagsdorf (Mecklenburg)

 

Ein kleiner Ort mit wechselvoller Geschichte stellt sich vor.

Schlagsdorf ist ein kleiner Ort im nördlichen Bereich des Biosphärenreservates Schaalsee, der sich zunehmend zu dem touristischen Zentrum der Biosphäre in seiner nördlichen Ausdehnung entwickelt. Neben der reizvollen Umgebung des Biosphärenreservates Schaalsee besitzt die Gemeinde sehenswerte alte Bauernhäuser und eine reizvolle Dorfkirche, die jeden Kenner beeindruckt. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

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