Der Grenzgänger

Von der Todeszone zum Lebensraum – - – - – - – - Eine innerdeutsche Spurensuche – - – - – - – - – - -

Klütz.13 (11)

38. Von Lübeck nach Klütze, Teil 7

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Ich besuche natürlich – das ist touristische Ehrensache – die größte barocke Schlossanlage in Mecklenburg-Vorpommern, das Schloss Bothmer. Das barocke Schloss der Grafen von Bothmer wurde von 1726 bis 1732 nach englischen und niederländischen Vorbildern nach Plänen von Johann Friedrich Künnecke errichtet. Die Schlossanlage wurde zum Wahrzeichen der Stadt, auch wenn es etwas abseits liegt. Ein mächtiger Wallgraben ringsum weist bereits auf die Größe des Schlosses hin. Und es gehört noch ein malerischer Landschaftsparks dazu. Eine Lindenallee führt auf das Schloss zu. Den schönsten Blick auf das Schloss hat man auf dem Weg aus dem kleinen Ort Hofzumfelde zum Schloss Bothmer. Von dieser Perspektive erahnt man die Bedeutung der Symmetrie für die Baumeister.

Das Schloss hat auch mal bessere Zeiten gesehen. In jüngster Vergangenheit war es Altenheim. Dann wurde es für einen Euro von einem privaten Investor gekauft. Man kann jetzt in den Mauern übernachten, aber noch immer gibt es viel zu tun. Und nun wird es sogar umfassend renoviert.

 

Irgendwie ist Klütz mit Hotels und Pensionen schlecht gestellt, so dass ich bei einer älteren Dame privat unterkomme.

Sie umgarnt mich viel zu aufmerksam.

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