Der Grenzgänger

Von der Todeszone zum Lebensraum – - – - – - – - Eine innerdeutsche Spurensuche – - – - – - – - – - -

Bergen.13 (17)

32 Von Diesdorf nach Salzwedel und nach Arendsee, Teil 2

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Bei Lübbow befindet sich noch ein Wachturm. Hoch steht das Gras auf den Feldern, der Wind formt es in Wellen, so wirkt das Gras wie ein Meer, das den Turm umbrandet. Schwarz-weißes Graffiti ziert den Sockel und gibt ihm fast eine künstlerische Gestaltungsform. In das Graffiti sind Risse malerisch eingearbeitet, als weise das Graffiti nicht nur auf die eigene Vergänglichkeit, sondern auch auf die des Turmes hin. Für einen Augenblick denke ich, jemanden oben in der Kontrollkanzel zu sehen, aber ein Lichtstrahl spielt mir nur einen Streich. Niemand hält hier mehr Wache, verrät, schießt, bedroht. Die Wachtürme sind in die Kategorie der Langeweile eingegangen.

Flach ist das Land hier. Wiesen und Getreidefelder begleiten die Straße.

 

Überraschend ist für mich Salzwedel, die Baumkuchen-Stadt.

Zunächst ist mir nicht klar, was ein Baumkuchen ist, aber irgendwie bringe ich die beiden Begriffe Salzwedel und Baumkuchen doch zueinander, habe davon schon gehört.

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