Der Grenzgänger

Von der Todeszone zum Lebensraum – - – - – - – - Eine innerdeutsche Spurensuche – - – - – - – - – - -

Lütkenwisch.13 ( 4)

33 Von Arendsee nach Schnackenburg, Teil 5, touristische Hinweise

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Grenzlandmuseum Schnackenburg

Bis 1989 stieß man im Wendland in nord- und südöstlicher Richtung an die kaum überwindbare deutsch-deutsche Grenze. Der kleine Ort Schnackenburg, die kleinste Stadt Niedersachsens, unmittelbar am früheren Grenzfluss Elbe gelegen, war davon in besonderer Weise betroffen. Das Grenzlandmuseum Schnackenburg dokumentiert dieses Kapitel deutscher Geschichte. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Die Stadt Schnackenburg bietet ein gepflegtes Straßenbild und eine sehenswerte Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Das Grenzlandmuseum Schnackenburg im Fischerhaus bietet eine zeitgeschichtliche Dokumentation der deutschen Teilung. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Schnackenburg liegt an der Mündung des Wischeflusses Aland. Vom Aussichtsturm Kniepenberg hat man einen schönen Blick über die Elbe, zu “Füßen” liegt der Sportboothafen. Die Schifferkirche St. Nikolas besitzt einen schwebenden Taufengel.

Vor der Wiedervereinigung war Schnackenburg Zollstation, ein Grenzlandmuseum am Hafen erinnert daran. Details über 30 Jahre innerdeutsche Grenze sind auch im 4 km entfernten Grenzdorf Stresow in Sachsen-Anhalt zu finden. Dort erinnert eine Gedenkstätte an ein im Jahre 1972 durch die DDR-Regierung unter Ulbricht geschliffenes Dorf. Eine Badestelle lädt zu einer Pause ein. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Gerechtigkeit für Schnackenburg!

Dies war einst der letzte Ort des Westens, auf drei Seiten eingekreist von der DDR. Dann fiel die Mauer. Und Schnackenburg in Niedersachsen tat sich schwerer mit der neuen Zeit als mancher im Osten. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Schnackenburg

Schnackenburg an der Elbe – die kleinste Stadt Deutschlands mit 600 Einwohnern. Vor der Wende lag das Städtchen aus dem hintersten Winkel des Landkreises Lüchow-Dannenberg sozusagen “am Ende der Welt”. Seit der Einheit ist die Situation nicht besser geworden, vor allem deshalb, weil die Arbeitsplätze, die Zoll und Bundesgrenzschutz garantierten, hier weggefallen sind. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

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