Der Grenzgänger

Von der Todeszone zum Lebensraum – - – - – - – - Eine innerdeutsche Spurensuche – - – - – - – - – - -

152.Lenzen.08

34 Von Schnackenburg nach Lenzen, Teil 7, touristische Hinweise

| Keine Kommentare

 

Die Kirche in Cumlosen wurde 1857 gebaut, nachdem die alte Kirche baufällig geworden war. Schon 1858 konnte die neue Kirche eingeweiht werden. Sie ist ein großer, stattlicher, neugotischer Ziegelputzbau, der auf der höchsten Wurt (Warft) des Ortes steht. Sie ist als Patronatskirche der Grafen von Wilamowitz – Moellendorff aus Gadow errichtet worden.
Der quadratische Turm an der Westseite der Kirche ist 37 Meter hoch, einschließlich des großen Kreuzes auf seiner Spitze. Ein achteckiger Aufsatz mit schmalen Fenstern in Höhe des Kirchenschiffes läßt ihn schlank erscheinen.
Das Kirchenschiff wirkt durch Säuleneinbauten und die Emporen wie eine dreischiffige Kirche. In der fünfseitigen Apsis mit dem schönen Sternrippengewölbe befinden sich vier große Evangelistenfiguren. Das Altarkreuz ist vier Meter hoch und aus weißem Marmor.
Die einkanalige Buchholzorgel wurde im Jahr 2000 restauriert und wieder original gestimmt. Sie ist ein kleines Kleinod in der Kirche. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Auf den weißen Sandbergen, denen die Stadt Wittenberge ihren Namen verdankt, wurden früher Windmühlen errichtet. Heute sind es Türme, die den Gästen ein „Willkommen in der Elbtalaue” zuwinken, egal, ob die Anreise mit dem Auto, Rad, Boot oder Zug erfolgt.

Hier bietet sich nicht nur die Möglichkeit zum Entspannen inmitten des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe, sondern auch ein reichhaltiges Umfeld kulturtouristischer Sehenswürdigkeiten und Programme. Die Stadtmaskottchen Ackerbürgerin Mathilde und Fährmann Hildebrand, Stadtbaurat Bruns, Karl Singer und Wittenberges Nachtwächter laden zum Stadtbummel ein.

Entdecken Sie die Vielfalt der Elbestadt, die nicht nur ein beliebter Filmdrehort sondern auch Bahnknotenpunkt und Förderer innovativer Musikfestivals ist. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Zu Beginn des 13 Jahrhunderts entstand die Stadt Lenzen. Kirche und Markt bildeten im Mittelalter den Stadtkern. Eine Stadtmauer, zwei Stadttore und ein Stadtgraben schützten die Bewohner vor Überfällen.
Aus diesem Grund ist die Stadt Lenzen Mitglied der Arbeitsgemeinschaft “Städte mit historischem Stadtkern” des Landes Brandenburg.
Lenzen ist unter 29 Mitgliedsstädten die kleinste und gehört der AG seit 2000 an. 1997 wurde ein Aufnahmeantrag gestellt und 1999, vor einer Bewertungskommission, verteidigt. In der Arbeitsgemeinschaft  “Städte mit historischem Stadtkern” im Land Brandenburg finden sich Städte zusammen, die sich verpflichtet fühlen, das städtebauliche und kulturgeschichtliche Erbe in ihren Stadtkernen zu pflegen und für künftige Generationen zu bewahren . In der Aufnahmeurkunde vom 22.Mai 1992 heißt es:  “Mit der Aufnahme bekennt sich die Stadt zu den Zielen der Arbeitsgemeinschaft.” Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Burg Lenzen – das Besucher- und Tagungszentrum im Herzen des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, erhebt sich malerisch über die brandenburgische Elbtalaue. Faszinierende Naturerlebnisse, Ruhe und Flussidylle sind die Markenzeichen dieser Region am beliebtesten Fernradweg Deutschlands, dem Elberadweg.

Das Besucherzentrum mit verschiedenen Dauerausstellungen und wechselnden Sonderausstellungen gewährt interessante Einblicke in die Natur- und Kulturgeschichte der Elbtalaue. Hier erhalten sie Tipps für spannende Erkundungstouren in eine der letzten naturnahen Flusslandschaften Mitteleuropas. Auch das Grüne Band, nationales Naturerbe und Denkmal der deutschen Geschichte, lässt sich rund um Lenzen hautnah erleben. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Kommentar verfassen

Pflichtfelder sind mit * markiert.